Borderline-Erkrankungen

Beschreibung

Die sog. Borderline-Erkrankungen beschäftigen seit den fünfziger Jahren, die Psychoanalyse und die Psychiatrie. Inzwischen zeigt sich immer deutlicher, daß es sich hier um ein modernes Menschheitsproblem handelt, mit dem sich heute auch der allgemein praktizierende Arzt konfrontiert sieht. Die Bezeichnung «Borderline» bezieht sich ursprünglich darauf, daß diese Störungen sich weder den Neurosen noch den Psychosen zuordnen lassen. Der Name charakterisiert jedoch zugleich sehr treffend, worauf alle Symptome dieser Krankheit hindeuten: die fehlende Mitte. Borderline-Patienten sind «Grenzgänger» zwischen Außen und Innen, Liebe und Haß, Idealisierung und Entwertung, zwischen Licht und Dunkel, zwischen dem Vorgeburtlichen und dem Erdenleben. Um die Störung der Identität, die andauernde Instabilität des Selbstbildes oder der Selbstwahrnehmung läßt sich ein Teil der Borderline-Symptome gruppieren, um die fehlende Zentrierung im Gefühlsbereich der andere.

Die Autoren des vorliegenden Bandes referieren knapp die gängigen diagnostisch-therapeutischen Ansätze, erweitern sie durch ein Verständnis des Borderline-Syndroms aus menschenkundlicher Perspektive und stellen entsprechende Therapiemöglichkeiten (Psychotherapie und Heileurythmie) vor.

(04.09.08)

Produktinformation

ISBN-10: 
3-7725-1747-1
ISBN-13: 
978-3-7725-1747-1
Reihe: 
Beiträge zur Ausgestaltung einer anthrophosophischen Psychotherapie
Einband: 
Kartoniert
Seiten: 
104

Inhaltsverzeichnis

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