Da ist jemand in dir, den ich kenne
Beschreibung
Die Waldorfpädagogik hat mit den pädagogischen Reformbestrebungen dieses Jahrhunderts, von Ellen Key über Herrmann Lietz bis hin zu Alfred Lichtwark, vieles gemeinsam (Epochenunterricht, keine Notenbewertung, ganzheitliches Ansprechen von Kopf, Herz und Hand etc.). Das Eigentliche dieser Pädagogik liegt aber in einem vertieften Menschenverständnis und der inneren Haltung des Lehrers zum Kinde. Für diese Haltung entscheidend ist die Anschauung und das richtige Verständnis von Reinkarnation und Karma. Was das im Alltag eines Waldorflehrers bedeutet, stellt Hartwig Schiller anschaulich und mit vielen Beispielen aus der pädagogischen Praxis dar. So erzählt er, daß ihm in der Beurteilung der Entwicklung seiner Schüler mitunter Fehleinschätzungen unterliefen, weil es ihm nicht gelingen wollte, sich wirklich in die Entwicklung eines bestimmten Kindes hineinzuversetzen. Aus seiner Darstellung wird deutlich, daß der praktische Umgang mit dem Reinkarnationsgedanken – der bis in einzelne Übungen hinein beschrieben wird – hilft, die Entwicklung der Kinder besser zu verstehen.
(04.09.08)
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