Staunen, Mitgefühl, Gewissen
Beschreibung
Christof Lindenaus Betrachtungen regen eine offene, sensible Wahrnehmungsweise an, in der die Gegenstände über sich hinausweisen und einen Bereich des Übersinnlichen erahnen lassen. Mit diesem Ansatz zeigt der Autor einen eigenständigen Zugang zur Geisteswissenschaft Rudolf Steiners auf.
Rudolf Steiner verstand die von ihm dargestellte Anthroposophie auch als eine «Versuchsmethode des Allge- mein-Menschlichen»: Keine feste, in sich geschlossene Lehre ist die Anthroposophie, sondern eine für das eigene Leben, Forschen und Handeln offene Arbeitsweise, die jedem Menschen möglich und zugänglich ist. Wie der Ein- zelne in dieser Weise arbeiten und sich dadurch eigenständig der Anthroposophie nähern kann, entwickelt Christof Lindenau in seiner einfühlsamen Studie.
Er knüpft dabei an drei grundlegende menschliche Fähigkeiten bzw. Erlebnisweisen an: Staunen, Mitgefühl und Gewissen. Durch eine sorgsame, von besonnenem Denken geleitete Beobachtung lassen sich innerhalb dieser Seelenfähigkeiten Ansatzpunkte aufspüren, die den Menschen zu einer ersten bewussten Eigenerfahrung einer übersinnlichen, geistigen Welt führen.
(01.09.08)
Produktinformation
Inhaltsverzeichnis
I: Von der staunenden Aufmerksamkeit.
Wie finden wir die Stille der Kindheit wieder ?
In der Begegnung mit der Sonne
Baum-Erfahrungen
Auf dem Weg zum Lesen im «Buch der Natur»
Knospengeheimnis
Die Suche nach der «Urpflanze»
Staunen und Denken?
II: Verwandeln des Mitfühlens
Über Mit-Freude und Mit-Schmerz
Im Mitfühlen mit der Erde
Zur meditativen Arbeit
Von der Pflege des fühlenden Menschen
Die Botschaft der Sonne
Geistiges Tasten und denkerische Intuition
III: Gesprächspartner Gewissen
Was am «guten Gewissen» schlecht sein kann
Einen schlafenden Riesen zu wecken
Von der Aufgabe der Anthroposophie
Von den Gewissenswesen der geistigen Welt
Gewissenserlebnis und Denk-Erleben
IV: Vom erwartungsvollen Leben
Das Leben als «Selbstversuch»
In der Aktivität des Erwartens
Aus dem Woher die eigene Aufgabe verstehen
Wo heilende Kräfte urständen
Von der Keimfähigkeit der Erde
ZUr Weiterarbeit
Anmerkungen

