Beschreibung
Katzen sehen nun einmal alles anders: Da wird eine Schreibmaschine zu einem Ungeheuer, das
mit fünfzig Armen um sich schlägt. Da gerät ein aufgespannter und umgekippter Regenschirm in den
Verdacht, ein Katzenklo zu sein, wird dann aber zu einem tollen "Schaukelding", in dem sich wunderbar träumen läßt. Da wird darüber philosophiert, warum die Menschen nicht auch wie anständige Katzen in einem Korb schlafen, und das Ergebnis ist, daß sie ein Bett brauchen, weil sie kahl sind. Wo schlafen
aber dann die Fische, die ja auch kahl sind? Und warum schlafen die Pferde im Stehen?
Mies Bouhuys hat ungeheuer humorvolle Katzengeschichten zum Vorlesen oder zum ersten Selber-
Lesen geschrieben. Aus Katzensicht lassen sie den Leser die vielen sonderbaren Dinge des Menschenalltags erleben. Und auch wenn Pim und Pom im Grunde den Menschen, und vor allem natürlich ihrem Frauchen, sehr zugetan sind, müssen sie doch einmal feststellen:"Menschen verstehen überhaupt nichts!"
(Pim und Pom schauen zu, wie Frauchen ihr Bett macht.)
Pim: Hier ist es windig.
Pom: Überhaupt nicht ... Das macht die Bettdecke.
Pim: Sag mal, Pom, weißt du eigentlich, wozu eine Bettdecke gut ist?
Pom: Klar ... darunter schläft manl.
Pim: Warum schlafen die Menschen eigentlich nicht in einem Korb wie wir?
Pom: Weil ihnen das zu kalt ist.
Pim: Puh ... Wir haben doch auch keine Decke.
Pom: Nein, aber wir haben ein Fell, die Menschen nicht. Menschen sind kahl.
Pim: Das stimmt nicht. Auf ihrem Kopf haben sie auch ein kleines Fell.
Pom: Richtig. Und deshalb ragt ihr Kopf aus der Decke.
Pim: Gut, Pom ... Wie schlau du bist.
Pom (stolz): Och, man muss einfach seinen Verstand gebrauchen.
....
(23.07.08)
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