Ein Flügel streifte mich

Engelgedichte

Beschreibung

    "Engel – gibt’s die?" heißt ein etwas provokanter Buchtitel. Es ist die uralte Frage nach der Existenz der Engelwesen, die sich die Suchenden aller Zeiten immer wieder stellen. Die Antwort muss jeder für sich suchen und finden, in sich und in seiner Umgebung. Die Gedichte und Texte dieses Buches weisen dazu einen Weg, der Stufen offenbart, die stimmungsmäßig vier Wegabschnitte aufzeigen.

    Wer die Texte dieser Sammlung, die vor allem aus Gedichten besteht (Marc Chagall, Goethe, Hildegard von Bingen, Novalis, Rilke u.v.m.), auf sich wirken lässt, der kann die Engelgegenwart darin spüren, denn "Die Wesen der höheren Hierarchien sind, auch wenn sie denken, Poeten und Künstler." (Rudolf Steiner) Sie drücken sich daher wohl auch besonders im Künstlerischen aus.

    Aus dem Inhalt:
    Von der Zeit der Engelgegenwart und des Vertrauens / Von der Zeit des Mangels und der Suche / Von der Zeit der Neubegegnung und des Ringens / Von der Zeit des Einklangs und der Segnungen

    Das Verborgene

    Was des Tags du in einsamer
    Kammer gedacht –
    Steht gerichtet im Licht
    Vor der Sonne der Nacht.

    Was verschwiegen
    im ahnenden Herzen dir quillt – wächst im Traum, vor dem
    Blick deines Engels enthüllt.

    Drum beginne dein Werk –
    es sei noch so gering:
    Denn sie wissen Vollendung
    für jedes Ding.

    So erbilden sie heimlich
    die kommende Welt,
    dass sie strahlend erscheine,
    wenn diese zerfällt.

    Rudolf Meyer

    (13.08.08)

Produktinformation

ISBN-13: 
978-3-8251-7719-5
Einband: 
Gebunden
Seiten: 
128
Verlag: 

Inhaltsverzeichnis

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