Ein Narr der Held

Briefe und Gedichte 1939 –1943

Hermann Kükelhaus schrieb Gedichte auf den Rand von Zeitungen, auf Zettel, die er dem Wind überließ, oder gleich in den Sand. Erhalten sind vor allem seine Gedichte in den Briefen, die er an Nahestehende schrieb: philosophisch, sensibel, mit Haltung. mehr >>
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ca. 250 Seiten
Broschiert
ISBN 978-3-8251-7251-0
Verlag Urachhaus
Autor:in
Hermann Kükelhaus (1920 1944) besuchte ein nationalsozialistisches Elite-Internat, wo er wegen eines kritischen Referats verhaftet, verhört und schließlich zu einem Jahr Reichsarbeitsdienst in einem Bergwerk verurteilt wurde.

Ingrid Grebe
Herausgeber:in

Gekommen vom Ende der Welt

Ein nachdenklicher junger Mann, der im Dritten Reich und als Soldat an der Ostfront versuchte, Mensch zu bleiben und seinen dichterischen Neigungen zu folgen, ohne sich in Eskapismus zu flüchten: Hermann Kükelhaus schrieb seine Gedichte auf den Rand von Zeitungen, auf Zettel, die er dem Wind überließ, oder gleich in den Sand. Was erhalten geblieben ist, sind vor allem seine Gedichte in den Briefen, die er an Angehörige und Freunde schrieb: philosophisch, aber nicht abgehoben, sensibel aber unsentimental, mit Haltung, aber ohne Pose.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab sein Bruder Hugo, der große Künstler, Handwerker und Pädagoge, eine erste Sammlung im Diogenes Verlag heraus. Versehen mit einem Nachwort des Hermann Kükelhaus-Biografen Albert Vinzens, wird diese intensive lyrische Stimme in einer um zahlreiche Dokumente erweiterten Fassung jetzt wieder zugänglich gemacht.

› Ein widerständiger Geist im Dritten Reich
› Kunst als Strategie des Überlebens
› Eine Stimme aus Zeiten des Krieges – leise und dennoch unüberhörbar

Ein Narr der Held
Briefe und Gedichte 1939 –1943
Herausgegeben von Ingrid Grebe
Neuausgabe. Mit einem Geleitwort von Barbara Vogel-Kükelhaus und einem Nachwort von Albert Vinzens.
2026
Broschiert
ca. 250 Seiten
ISBN 978-3-8251-7251-0
Verlag Urachhaus
Geplanter Erscheinungstermin: 16.11.2026
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