Wer Dag Hammarskjöld verehrt, wird Bertil Ekman lieben. Als 1923 die ›Nachgelassenen Papiere‹ des früh auf einer Bergtour verstorbenen Ekman von seinen Angehörigen und Freunden herausgegeben wurden, scheinen Sie einen tiefen Eindruck auf den 11 Jahre jüngeren Hammarskjöld gemacht zu haben. Es war insbesondere Ekmans Fähigkeit, das Erlebnis der Einsamkeit in der Natur mit dem Motiv der Gemeinschaft zu verbinden, die den späteren UN-Generalsekretär spürbar beeinflusste. Die Aphorismen, Gedichte und essayistischen Skizzen Ekmans zeugen von derselben intensiven Religiosität, derselben Liebe zur Natur und demselben Menschheitsbewusstsein wie Hammarskjölds ›Zeichen am Weg‹, denen sie als Modell dienten. Ergänzt um ein Lebensbild, das Ekmans Lehrerin, die Theologin Emilia Fogelklou verfasst hat, ist diese erste deutsche Buchausgabe der ›Verstreuten Blätter‹ eine geistesgeschichtliche Kostbarkeit.
› Aphorismen und Gedichte – zum Nachdenken und Mitfühlen
› Dag Hammarskjölds heimliches Vorbild
› Das Vermächtnis eines Frühvollendeten